Kleine Motivationshilfen

Mir hilft es bei Projekten immer sehr, eine Vorstellung über den Umfang und das Abgabedatum zu haben. Daraus kann ich mir dann einen Arbeitsplan ableiten und gezielt vor- oder nacharbeiten. Was für viele berufliche und private Projekte klappt, kann auch für mein Unterfangen des Romanschreibens nicht falsch sein. Und das Beste daran: Mein Autorentool bietet so etwas direkt eingebaut an. Man kann sich dort Schreibziele setzten, die entweder pro Session auf Anschläge, Worte, Seiten, etc. ausgelegt sind oder aber – und das habe ich nun einmal gemacht – man lässt sich die Schreibziele pro Session basierend auf einem angepeilten Abgabedatum und einer angedachten Seitenzahl (Wörter, Anschläge, etc. gehen auch) errechnen. Zusätzlich kann man dann noch die Tage im Kalender auswählen, an denen überhaupt geschrieben wird. Beispielsweise sind Montage, Dienstage und Donnerstage bei mir aus beruflichen und privaten Gründen ausgenommen. Wenn alles fertig ist, bekommt man (z.B. als Balken) den aktuellen Fortschritt insgesamt und für die aktuelle Schreibsession dargestellt. Das ist technisch nun keine Hexerei, aber wahnsinnig praktisch, da direkt im Schreibtool verfügbar und selbstaktualisierend.

Meine aktuellen Schreibziel-Einstellungen bei dem Projekt, was nun realisiert werden soll.

Damit ich bis Mitte Juli ungefähr 250 Seiten für eine neue Geschichte beisammen haben (die teilweise aus den vorhandenen Fragmenten zusammengesetzt wird), muss ich pro Schreibsession circa drei Seiten schreiben. Und Schreibsessions gibt es am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag. In der Praxis werde ich vermutlich samstags und sonntags das ein oder andere Mal etwas aufholen müssen. Aber das klingt insgesamt alles machbar. Und das Tracking motiviert!