Gedanken nach Lektion 4 des Schreibkurses

In Kurskapitel 4 wurde viel mit meinem eigenen Material und meinen eigenen Geschichten gearbeitet, die überarbeitet und umformuliert werden sollten; natürlich basierend auf den Erkenntnissen des Gelernten. Das war sehr interessant und zugleich auch der Grund, warum ich diese Woche nicht allzu viel veröffentlicht habe – schließlich sollen meine eigenen Werke irgendwann am Stück (in welcher Form auch immer) öffentlich zugänglich gemacht werden. Nichtsdestotrotz habt ihr sicherlich schon die ein oder anderen Fragmente, Namen, Orte, etc. in vorherigen Übungen entdeckt :-).

Die Lösungen zu den komplett freien Aufgaben (das Schreiben zwanzig erster Sätze und das Formulieren eines kompletten Anfangs für einen dieser Sätze) habe ich aber veröffentlicht und ich muss sagen: Die zwanzig ersten Sätze waren gegen Ende echt ein Krampf. Ich wollte natürlich nicht irgendwelche sinnlosen Sätze runterschreiben, sondern immer auch eine mögliche Idee zum Ausdruck bringen. Nach den ersten zehn Sätzen brauchte ich deutlich länger, ehe mir etwas einfiel. Eine interessante Erfahrung – hier sollte man im Sinne eines vernünftigen, kreativen Brainstormings tatsächlich weniger nachdenken und einfach die Ideen raushauen und später auswählen. Das muss ich noch mehr lernen. Insgesamt gefallen mir so zwar einige der Sätze gut, dennoch sind auch ein paar Sätze dabei, die einfach zu gewollt und verkopft daher kommen. Der entwickelte Anfang allerdings, schafft aus meiner Sicht eine interessante Ausgangsposition – mit der Idee bin ich sehr zufrieden.

Für mich hat der Kurs bisher nichts an Faszination verloren. Daher geht es kommende Woche in gewohnter Art und Weise weiter. Der Titel der fünften Lektion ist „Wie beende ich meine Geschichte?“ Und wenn ich das beim Überfliegen richtig gelesen habe, gibt es auch hier wieder eine gute Mischung aus Übungen aus fremder Literatur, eigenen Geschichten und kreativen Elementen. Ich bin gespannt.