Cloud, der planet stirbt!

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Ab morgen Nacht kann man offiziell das Remake von Final Fantasy VII spielen und den Midgar-Teil neu erleben. Ich verbinde super viel mit diesem Spiel, es ist – seitdem ich es zum ersten Mal gespielt habe – mein absolutes Lieblingsspiel. Kein Spiel habe ich öfter durchgespielt, in keiner Spielwelt mehr Zeit verbracht (da kann sogar WoW einpacken), kein Spiel besitze ich in mehr Versionen und zu keinem Spiel besitze ich mehr Memorabilien.

Als ich so circa 12/13 war, habe ich mir die Playstation-Version mit meinem Vater aus der örtlichen Videothek ausgeliehen und das gesamte Wochenende durchgespielt. Da es natürlich zuviel Inhalt für so ein einfaches Wochenende war (Midgar war gerade erst erkundet), legte ich es mir danach zu. Ebenso einer meiner damaligen Freunde. Jeden Tag tauschten wir auf dem Schulweg unseren Fortschritt aus, jede freie Minute beherrschte der Gedanke ans Weiterspielen meinen Vormittag. Stand man vor einem schwierigen Boss, riefen wir uns manchmal gegenseitig an und einer schwang sich aufs Fahrrad, um den anderen vor Ort zu unterstützen. Es war etwas ganz Besonderes, vor allem jetzt in der Rückschau. Die Verbindung von Spaß am Spiel und die Möglichkeit, diesen Spaß exzessiv mit anderen zu teilen… so etwas hat man – zumindest ich – nur mit ganz wenigen Spielen gehabt (Silent Hill war ein weiteres solches Spiel in meiner Jugend). Und noch weniger Spiele altern so gut, dass sie auch heute noch begeistern können und ohne Probleme spielbar sind. Final Fantasy VII ist so ein Spiel; das hat es erst vergangenes Jahr wieder gezeigt, als ich es zuletzt – auch wieder parallel mit einem Freund – durchgespielt habe.

Die ersten Reviews des Remakes lesen sich sehr vielversprechend: Das Original sei zwar verändert worden, aber man spüre in jedem Pixel den Respekt der Macher vor dem, was damals geschaffen wurde. Ich bin wahnsinnig aufgeregt…