Gemüse anbauen

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Ohne eigenen Garten ist der Anbau von Kräutern, Obst und Gemüse für den Eigenverbrauch nicht so ohne Weiteres möglich. Daher habe ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, einen – typisch Ruhrgebiet – Schrebergarten zu pachten. Hauptsächlich zum Gemüse ziehen und auf Grund der Möglichkeit zum Grillen. Allerdings kam auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück schnell Ernüchterung auf: Freie Kleingärten gibt es in meiner Gegend kaum; ohne Eintritt in einen Kleingartenverein funktioniert hier leider gar nichts. Auf Grund der sehr strikten Anpflanzungs- und Gestaltungsregeln ist das allerdings nichts für mich. Der Ausweg aus der Misere: Ein Hochbeet für meinen Gemeinschaftsbalkon!

Somit stand vor zwei Wochen schon eines der Projekte für meinen gestern begonnenen Sommerurlaub fest :). Ein geeignetes Hochbeet mit Pflanzfolie war schnell gefunden, gekauft und zusammengebaut; beim Kauf der passenden Erde und geeigneter Saat für den Juli hatte ich allerdings Beratungsbedarf. Dafür habe ich zum einen auf die Beratung beim Gärtner gesetzt und zum anderen ein wenig im Internet nach passender Litaratur gesucht. Bei der Recherche bin ich auf dieses Ebook gestoßen, welches ich nach aktuellem Stand nur empfehlen kann: Standard-Theoriewissen zu Klimazonen, Pflanzerden und zur Anzucht sind ebenso vertreten wie eine umfassende Übersicht über alle möglichen, auf dem Balkon ziehbaren Pflanzen.

Im strömenden Regen habe ich heute schließlich das Hochbeet mit Erde befüllt und meine ersten Pflanzen eingesetzt. Neben angeblich einfach zu pflegenden Süßkartoffeln habe ich mich für eine Pepperoni-Pflanze und ein paar Standardkräuter (Rosmarin, Petersilie und Minze) entschieden. Auf Grund des schon fortgeschrittenen Sommers habe ich keine Samen eingepflanzt, sondern habe auf bereits angezüchtete Pflanzen vom Gärtner gesetzt. Ich werde berichten, wie sich das alles entwickelt!