Eingekocht: Apfel-Cider-Aufstrich

Kommende Woche steht bei mir Weckmann-Essen auf dem Programm. Die Vorbereitung dafür startete schon heute: Ich habe einen Brotaufstrich aus Äpfeln und Cider eingekocht. Das Ganze ist relativ einfach. Für die auf dem Foto zu sehende Menge benötigt man:

  • 2 Kilogramm Äpfel (ich empfehle rote, fast überreife Rosenäpfel)
  • 600 Milliliter Cider (trocken, aus überreifen Äpfeln)
  • 10 Zweige frischer Thymian
  • 1 Teelöffel Salz
  • 150 Gramm Zucker
  • 1 Schuss Zitronensaft
  • 1 Schuss Apfelessig

Die Zubereitung besteht aus zwei Teilen und ist denkbar einfach: Zunächst die gewaschenen (ungeschälten) und in kleine Stücke geschnittenen Äpfel mit allen anderen Zutaten (außer dem Essig) in einen Topf geben und solange einkochen, bis die Äpfel zerfallen und der Cider verkocht ist. Das dauert schätzungsweise anderthalb Stunden. Anschließend wird der Topfinhalt durch ein Sieb passiert. Der Siebinhalt kann weg; der Rest wird anschließend in eine Auflaufform gegeben und nochmal circa 40 Minuten bei 150 Grad im Backofen erhitzt. Zum Schluss wird der Aufstrich mit dem Apfelessig und Zucker nach persönlichem Geschmack abgeschmeckt und kann abgefüllt werden. Guten Hunger!

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Adventsgedanken

Achtung, unstrukturierte Gedanken folgen.

Fast ist das Jahr 2013 vergangen – für mich ein sehr ereignisreiches. Nach einem weiteren Umzug innerorts bin ich nun endlich in einer Wohnung angekommen, in der ich gerne lebe. Auch wenn ich noch nicht komplett eingerichtet bin, fühle ich mich unglaublich wohl. Die letzte große Anschaffung wird eine Küche sein, die ich hoffentlich in meinem Winterurlaub finden und kaufen werde. Dann gibt es hoffentlich lange Zeit keinen Umzug mehr – es ist doch immer mehr Arbeit als man so denkt. Ich bin froh, dass die ganze Bürokratie nun vorbei ist und die alte Wohnung abgehakt ist.

Zusätzlich waren die letzten Wochen und Monate von Stress und Überstunden auf der Arbeit geprägt. Eine Situation, die so hoffentlich nicht lange weiter geht – nur noch eine Woche bis zu den dringend nötigen Weihnachtsferien. Ganz ohne Arbeitsrechner, ganz ohne jegliche Erreichbarkeit. Die viel diskutierte Entgrenzung der Arbeit – der für mich größte Fluch in meiner Branche. Dank Onlineversandhändlern konnte ich aber schon beinahe alle Weihnachtsvorbereitungen durchführen und alle Geschenke besorgen. Diese müssen bis Heiligabend nur noch verpackt werden. Meinen Beitrag für den weihnachtlichen Festschmaus bereite ich am Abend vorher vor.

So beginnt nun für mich die Zeit der viel zitierten Entschleunigung – und mit meinem Urlaub kehrt dann auch hoffentlich hier wieder etwas mehr Leben ein. Man liest sich!