Streetfood Festival Duisburg

Das Streetfood Festival 2016 im Landschaftspark Nord

Ich war heute beim Streetfood Festival in Duisburg. Im Landschaftspark Nord hatten sich rund dreißig verschiedene Foodtrucks mit Speisen aus aller Herren Länder zusammengefunden und boten ein mannigfaltiges Angebot an Köstlichkeiten. Das gute Wetter sorgte für einen gelungenen Tag. Anbei meine kleine Auswahl an Verköstigungen; auf Grund der doch teilweise recht üppigen Preise konnte man leider auch nicht alles probieren. Eines steht aber fest: Pulled Pork und Pulled Beef haben ihren Zenit erreicht – beinahe jeder Wagen hatte etwas derartiges im Sortiment. Ein Klick auf die Bilder öffnet die Galerie mit weiterem Text und größerem Bild. Guten Hunger!

Oktopoden entführen Menschen

Ich bin seit einigen Wochen im Besitz eines Kindle eBook-Readers. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber seitdem lese ich – anders als zuvor – nicht mehr nur am Wochenende, sondern auch beinahe jeden Abend vor dem Schlafen gehen. Ich war noch nie ein besonders schneller Leser, dennoch hat sich mein Durchsatz an Büchern dadurch nun deutlich erhöht. Mein letztes ist mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben.

Das Buch trägt den Titel Squids: Die phantastische Reise des Jake Forrester (die Neuauflage hat wohl den Subtitel: Aus der Tiefe des Alls) und wurde vom deutschen Autor Leo Aldan geschrieben. Der Leser begleitet den Wissenschaftler Jake Forrester, welcher nach einem Expeditionsunglück in Grönland von einem Gletscher ins Meer stürzt. Er erwacht in einem dunklen Raum, wird medizinisch versorgt und kann sich anschließend frei durch den Komplex bewegen. Die Schilderungen werden immer wieder durch kurze Kapitel unterbrochen, in denen sich unbekannte Individuen über Jake Forrester und seine Eignung für „die Population“ unterhalten. Es dauert nicht lange, bis sich herausstellt, dass Jake zusammen mit einem zweiten Menschen entführt wurde und sich momentan in einem Raumschiff befindet. Noch auf dem Schiff versuchen die außerirdischen Entführer den Gefangenen das Leben besonders angenehm zu gestalten: Speisen, Feiern, Frauen – doch Jake will sich nicht so ganz auf das Heile-Welt-Szenario einlassen. Das Schiff landet schließlich auf dem Planeten Nitsituaan. Die Außerirdischen halten sich die Bewohner dieses Planeten schon seit Generationen als Arbeitstiere, was diesen aber nicht bewusst ist. Ein religiöser Kult, welcher die sogenannte Meduse anbetet, dient als Regulativ zwischen der Menschenpopulation und den außerirdischen Squids (welche tief im Meer, weit abseits der menschlichen Kolonie, leben und sich nur in speziellen Anzügen außerhalb des Wassers bewegen können… ja: Es sind hochintelligente Tintenfische!).

Doch es Jake ist nicht der einzige Mensch, welcher das Spiel nicht mitspielen will. Es hat sich bereits eine Untergrundbewegung formiert, welche dem Geheimnis der Meduse und ihrer Priesterinnen auf die Schliche kommen will. Und auch auf Seiten der Squids gibt es Individuen, welche mit der Entführung und Haltung der Menschen nicht einverstanden sind. Als Squids-Wissenschaftler eine planetare Bedrohung identifizieren, jedoch nicht ernstgenommen werden, versucht einer von ihnen Kontakt zu Jake Forrester aufzunehmen…

Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der außerirdischen Squids und von Jake Forrester erzählt; die Spannung ist von Seite eins an gegeben und wird das gesamte Buch über aufrecht erhalten. Ich mag Abenteuerromane und dieses Buch war genau nach meinem Geschmack! Kaufempfehlung, der Autor ist noch unbekannt und hat wirklich jede Unterstützung verdient.

Momentan lese ich den Roman Dr. Impossible schlägt zurück. Dies ist ein humoristischer Superhelden-Roman von Austin Grossman aus dem Jahr 2010. Dr. Impossible – der beste und klügste Verbrecher der Welt – ist aus dem Gefängnis ausgebrochen und der größte Superheld aller Zeiten ist verstorben. Daher formiert sich eine Gruppe aus einigen „schwächeren“ Superhelden, um Dr. Impossible aufzuhalten. Bisher hat das Buch jede Menge gute Ideen und trockenen Humor, der mir sehr gefällt. Allerdings ist es zuweilen sehr langatmig geschrieben und durch ein paar Seiten musste ich mich schon quälen. Zuende lesen werde ich es aber auf jeden Fall.

Nadeo legt den Turbo ein

„Ein Kontrahent wollte mein Rennen manipulieren und hat mir die Bremskabel durchgeschnitten. Ich habe es sieben Runden lang nicht bemerkt.“ (The Dutchman)

Vergangenen Donnerstag ist Trackmania Turbo für den PC, die Playstation 4 und die XBox One veröffentlicht worden. Seit der Ankündigung haben viele – so auch ich – gerätselt, worum es sich dabei überhaupt handelt. Eine weitere Streckenumgebung für den Maniaplanet? Eine Überarbeitung der vorhandenen Umgebungen? Oder gar ein komplett neues Vollpreisspiel? Es stellte sich nun raus: Alles drei, allerdings ohne Integration in den Maniaplanet (was vermutlich der Multiplattform-Veröffentlichung geschuldet ist). Das Spiel ist aber mehr als ein einfacher Relaunch bekannter Inhalte auf neuen Plattformen; alle vorgenommenen Änderungen perfektionieren das ohnehin schon kaum verbesserbare Spielprinzip noch weiter.

Ganz klar heraus sticht die neue Umgebung Lagoon Rollercoaster, welche am besten als eine Mischung zwischen Stadium und Snow mit waghalsigen Strecken beschrieben werden kann. Zu den bereits bekannten Schanzen, Motor-Aus-Feldern und Turbo-Pads gesellen sich magnetisierte Metallgitter, welche das Auto – wie in einer Achterbahn – fest an die Strecke kleben, egal wie sehr die Fliehkräfte auf es einwirken. Wahnsinnige Geschwindigkeiten, sich in alle Richtung windende Strecken und vereinzelte Sprünge zeichnen diese Umgebung aus. Neben normalem Asphalt und den Magnetstrecken gibt es noch Holzplanken, feuchten sowie trockenen Sand und Grasflächen. Auf den letzteren Untergründen ist driften sehr leicht möglich. Auf den etwas griffigeren Holzplanken wiederum muss man mit ein wenig mehr Fingerspitzengefühl an die Sache rangehen; nicht selten erhält das Auto den Grip während eines langsamer werdenden Drifts wieder und man gerät in Gegenschwenk-Bewegungen. Eine starke Umgebung, die sich in meiner persönlichen Hitliste direkt hinter Stadium einsortiert.

Mit der Überarbeitung der ersten für den Maniaplanet veröffentlichten Umgebung Canyon Drift baut Nadeo den Drift-Charakter noch weiter aus. Es gibt so gut wie keine Strecke, welche ohne gezielte Drifts gute Zeiten ermöglicht. Gleichzeitig wurde die Drift-Steuerung zugänglicher und das Handling des Autos im Drift stabiler; rein gefühlsmäßig hat sich die Geschwindigkeit ein wenig reduziert. Für mich werten die Änderungen den Canyon auf, vor allem da er sich so noch stärker von den anderen Modi abgrenzt und ein ganz eigenes Fahrgefühl bietet.

Nun zum Sorgenkind: Valley war schon bei der Veröffentlichung im Maniaplanet nicht unbedingt mein Liebling und auch mit der Überarbeitung (Entwicklung noch mehr in Richtung Offroad und Rally) kann ich leider nicht viel anfangen. Zu unkontrollierbar sind die Autos vor allem neben dem Asphalt und in den Sprüngen und zu schwerfällig und behäbig verhalten sie sich auf den normalen Straßen. Hier werde ich aller Voraussicht nach am wenigsten unterwegs sein – auch wenn die Umgebung vom Ambiente und den Streckendesigns durchaus ansprechend ist.

Schließlich die Königsdisziplin – das Stadium. Hier wurde am sorgsamsten mit Änderungen umgegangen. Zurecht, denn diese Umgebung ist perfekt so wie sie ist. Es gibt ein paar neue Streckenteile, wie etwa eine Asphalt-Offroad-Mischung, welche besonders bei Drifts sehr interessant einsetzbar ist. Wie bei allen anderen Umgebungen gibt es nun auch im Stadium eine alternative Startmöglichkeit: Das Herabfallen aus der Luft von einem Helikopter direkt auf die Strecke. Dies ermöglicht einen Start mit einer gewissen Grundgeschwindigkeit. Im Trailer ist dies einige Male zu sehen.

Neben den verschiedenen Umgebungen gibt es auch wieder den gewohnten Strecken-Editor, diverse Multiplayer-Modi (egal ob Couch, lokal oder über Internet) und Customization für das Auto. Besonders interessant klingt der Double Driver Multiplayer Modus, in welchem zwei Spieler gleichzeitig einen Boliden steuern. Das Spiel wertet die beiden Lenkbewegungen aus und bringt das Ergebnis auf die Strecke. Das klingt nach einer Menge Spaß, jedoch konnte ich aus Mangel an Mitspielern diesen Modus noch nicht testen. Insgesamt legen Ubisoft/Nadeo wieder sehr viel Augenmerk auf benutzergenerierte Inhalte und Community-Features. Neben dem bereits erwähnten Streckeneditor können und dem Lackieren der Autos (eigene 3D-Modelle wie im Maniaplanet sind (noch?) nicht verfügbar), kann die abgespielte Songliste frei gestaltet und erweitert werden. Weiterhin kann man aus seinen eigenen Strecken Herausforderungen zusammenstellen und online verfügbar machen. Das ganze Menüsystem ist im Stile eines achtziger Jahre Spielautomaten gehalten. Auch das Redesign der verschiedenen Automodelle zielt voll auf diese Zeitperiode: Breite Rennreifen und lange, wuchtige Chassis. Besonders das Aussehen der Stadium-Autos weckt nostalgische Erinnerungen an die Formel 1 Boliden der Achtziger und frühen Neunziger. Ebenfalls eine sehr gute Idee ist die „DJ-KI“, welche je nach Geschwindigkeit, Auto-Status und passierten Checkpoints die Musik wechselt, Effekte einbaut oder die Geschwindigkeit der Musikstücke variiert.

Auch wenn ich die Abkehr vom Maniaplanet nicht ganz verstehen kann, liebe ich Trackmania Turbo und werde mich vermutlich wieder hunderte Stunden online mit weiteren Mitspielern messen. Ziel ist wie in Trackmania United die Top 10 in NRW und die Top 100 in Deutschland :).

Zack Snyders neuester Streich

Dieses Review enthält Spoiler zu Comicbüchern, dem Film Man of Steel und den ersten 15 Minuten von Dawn of Justice.

Geliebt, gehasst. Hochgelobt, zerrissen. Zack Snyders dritte DC Comicverfilmung scheidet erneut die Geister und bringt Comic-Nerds, Filmkritiker und Durchschnittskinogänger zum regen diskutieren. Und das schon Tage vor dem offiziellen Release-Termin von Batman v Superman: Dawn of Justice. Die durchaus gemischten Reaktionen in meinem Twitterverse und meiner Filterblase machten mir Sorgen, jedoch hat schon Watchmen gezeigt, dass die konservative Filmkritik nicht im Stande ist eine hervorragende Comicverfilmung zu erkennen wenn sie vor ihnen steht. Ich für meinen Teil habe mir gestern in der Vorpremiere im hiesigen UCI selbst ein Bild gemacht.

Dawn of Justice erzählt die Geschichte von Clark Kent (Superman) und Bruce Wayne (Batman) in den Nachwehen des für Metropolis verheerenden Kampfes von Superman gegen General Zod (Ende von Man of Steel). Unter anderem wurde ein Gebäude von Wayne Enterprises zerstört, was zum Tod hunderter Mitarbeiter, darunter auch enge Freunde von Bruce Wayne, führte. In einer Rückblende sehen wir Bruce Wayne, wie er mitten im laufenden Kampf in Metropolis eintrifft. Machtlos muss er mit ansehen, wie die Stadt zerstört wird.

Doch der Film beginnt mit einer ganz anderen Rückblende: Die Beerdigung von Thomas und Martha Wayne, welche vor den Augen ihres Sohnes während eines Überfalls erschossen wurden. Der junge Bruce Wayne flüchtet tränenüberströmt in den Wald und fällt in ein Loch. Dort – unter hunderten von Fledermäusen – hat Batman seinen Erweckungsmoment. Doch zurück in der Gegenwart – 18 Monate nach den Geschehnissen in Metropolis – sehen wir einen verbitterten und von der Verbrechensbekämpfung gezeichneten Bruce Wayne, der scheinbar viele seiner ehrenhaften Eigenschaften verloren hat. Er brandmarkt Kriminelle mit seinem Logo (was in Gefängnissen einem Todesurteil gleichkommt) und nimmt geringe Kollateralschäden in Kauf. Der Tod von Jason Todd (Robin) durch den Joker scheint ebenfalls schon passiert zu sein – so dokumentiert es zumindest der ausgestellte Anzug. Nach Aussagen von Butler Alfred – gar nicht gebrechlich sondern drahtig und vermutlich Mitte 50 – hängt der Bat-Anzug schon seit einigen Monaten unbenutzt im Schrank.

Als Superman erneut Schlagzeilen macht, weil er Louis Lane aus einem Terroristen-Camp befreit und dabei scheinbar die Bewohner eines Dorfes tötet, wird nicht nur die US Obrigkeit sondern auch Bruce Wayne erneut auf ihn aufmerksam. Die Öffentlichkeit stellt sich vermehrt die Frage, was passiert wenn Superman seine Macht nicht mehr für das Gute einsetzen würde. Unruhen machen sich breit und Demonstrationen werden abgehalten. Senatorin Finch bemüht sich, Superman unter die gleiche Gerichtsbarkeit zu stellen wie sie für alle Menschen gilt. Jedoch hat auch der milliardenschwere Unternehmer Alexander Luthor ein Interesse an Superman und der noch immer auf der Erde befindlichen kryptonischen Technologie. Gerade hat eines seiner Teams ein seltsam grün leuchtendes Mineral aus dem Meer geborgen …

Es entspinnt sich ein Netz von Intrigen, welches die eigentlichen beiden Helden und auch die Öffentlichkeit gegeneinander aufwiegelt und viele interessante Konflikte – sowohl philosophisch als auch handfest – aufbringt. Die Geschichte kann mit vielen Überraschungen aufwarten, besonders die Trailer haben jede Menge Spuren in falsche Richtungen gelegt.

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Interessante Themen, technisch einwandfrei und mit monumentalen Kamerabildern umgesetzt. Dazu Unmengen an Anspielungen auf alternative Comic-Interpretationen wie etwa Knightmare Batman. Besonders Ben Affleck als Bruce Wayne / The Dark Knight Returns-Batman ist unglaublich gut und lässt meinen inneren Ruf nach einer Rückkehr von Christian Bale verstummen. War Bales bzw. Nolans Batman noch ein Martial Arts Kämpfer im besten Alter, ist der Batman in Dawn of Justice wesentlich bulliger und wuchtiger. Ebenfalls ganz großartig finde ich Jeremy Irons als einen neu interpretierten Alfred und Jesse Eisenberg als Lex Luthor, welcher gerade zu dem wird, den wir aus den Comics kennen. Der Film scheut sich nicht, sich ernst zu nehmen und konsequent auch die Schattenseiten des Heldentums zu zeigen. Der Humor kommt trotzdem nicht zu kurz, ist aber sorgfältig platziert.

Mit Dawn of Justice soll der Grundstein für ein DC Cinematic Universe gelegt werden, wie es Marvel für sich bereits gestartet hat. Der Film hat also die schwierige Aufgabe, ein spannender Einzelfilm und gleichzeitig Wegbereiter für eine ganze Reihe weiterer Superhelden-Filme zu sein. Der Film hat für mich auf all diesen Ebenen abgeliefert. Snyder selbst wird in den kommenden zwei Justice League Filmen erneut das Kommando übernehmen; weiterhin geplant sind ein bis drei Batman-Filme sowie vermutlich Filme zu den einzelnen Helden wie Wonder Woman, Cyborg und Flash Gordon. Marvel, zieh‘ dich warm an :).

Wieder eine Kickstarter-Beta

Die Spieleprojekte, in welche ich das meiste Geld über Kickstarter investiert habe, sind Star Citizen, Torment: Tides of Numenera und Kingdom Come: Deliverance. Von allen drei Spielen wurden mittlerweile spielbare Alpha- bzw. Beta-Versionen veröffentlicht (Kingdom Come hat vergangene Woche ein umfangreiches Beta-Update erhalten). Ein dringend nötiger Hoffnungsschimmer in meiner über die letzten Monate doch stark getrübte Stimmung gegenüber Crowdfunding – ausgelöst durch die endlosen Verschiebungen und extrem unregelmäßigen Updates zu einer meiner ersten Investitionen: Asylum.

Aber warum schreibe ich diese Zeilen? Ganz einfach: Ich will euch aktuell auf das grandiose Kingdom Come: Deliverance hinweisen! Ich habe die Beta gespielt und bin begeistert von der technischen Qualität und der Tatsache, dass die Entwickler trotz des Anspruchs auf geschichtliche Authentizität nicht vergessen haben, dass es ein Spiel ist, was sie da entwickeln. Der Spieler wird in das Jahr 1403 versetzt, wo er im Königreich Böhmen einige Jahre vor den Hussitenkriegen als Sohn eines Schmieds seinem Leben nachgeht. Nachdem König Charles IV stirbt und den Thron an seinen Sohn Wenceslaus IV übergibt, brechen unruhige Zeiten an. Der neue König verfügt nicht über die Fähigkeiten die erhaltene Macht zu verteidigen; Unruhen in der Bevölkerung brechen aus. Sein Halbbruder Sigismund nutzt die Situation, um ihn zu kidnappen und das Land zu gewaltsam zu besetzen. Die Familie unserer Spielfigur stirbt während der Unruhen und wir schwören Rache an Sigismund und kämpfen mit Gleichgesinnten Böhmen für die Befreiung von Wenceslaus IV.

Das Besondere an diesem Spiel ist der komplette Verzicht auf Magie, Fantasiewesen und sonstige Elemente der Fantastik. Es ist ein realitätsnahes Szenario durch und durch. Kämpfe sind anstrengend für die Teilnehmer, Schwerter schwer, Rüstungen unabdinglich und der Tod allgegenwärtig. Über das Kampfsystem möchte ich nicht viele Worte verlieren, sondern stattdessen dieses Video empfehlen. Das Land ist den echten Umgebungen (heutiges Tschechien) nachempfunden, Städe, Karten und Handelswege wurden aus historischem Material extrahiert. So beschäftigen die Entwickler laut eigenen Aussagen einen Vollzeit-Historiker. Über Klassenfertigkeiten, Berufe und Erfahrungspunkte-System ist noch nicht viel bekannt – da müssen wir auf kommende Versionen gespannt sein.

Ich habe zum ersten Mal bei der E3-Berichterstattung der Rocketbeans von dem Spiel erfahren und wurde kurz danach direkt Backer. Es folgten weitere Rocketbeans-Auftritte (z.B. Gamescom, wo man mich in diesem Video im Hintergrund stehen sieht) und meine Begeisterung stieg immer weiter. Die aktuelle Beta bestätigt mich weiterhin in meiner Vorfreude. Schaut es ruhig auch mal an :).

Folgende (noch nicht oder nur teilweise veröffentlichten) Spiele habe ich übrigens unterstützt – eventuell findet ihr auch was für euch:

Ein Myst nach meinem Geschmack

Seit einigen Tagen ist das neue Spiel von Jonathan Blow erhältlich. In The Witness findet sich der Spieler auf einer Insel voller haarsträubender Rätsel wieder, welche mal für sich stehen, mal Teil einer noch viel größeren Rätselkette sind. Die Insel besteht aus mehreren Regionen, welche verschiedene (auf jeweils ein Oberthema fixierte) Rätsel beinhalten. Durch das Lösen aller Rätsel in einem Bereich aktiviert man einen Laserstrahl, welcher den Berg der Insel anstrahlt. Hat man die Rätselketten aller elf Regionen gelöst, öffnet sich auf dem Berg der Zugang zum finalen Rätselmarathon. The Witness ist im Kern ein Myst in Echtzeit-3D – mit bunter Grafik und zugänglicheren Rätseln. Letzteres liegt vor allem daran, dass das Ziel der Rätsel meist klar ist und die Herausforderung darin besteht, durch logisches Schließen auf die Lösung zu kommen. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel :).

The Witness Island

Im Januar 2011 habe ich in meinem alten Blog schon darüber geschrieben – damals war noch von einem Release im Dezember 2011 die Rede. Anlass für den Artikel war das Erscheinen von Braid, dem Spiel mit dem Blow größere Aufmerksamkeit auch außerhalb der Indie-Szene erlangte. Die Veröffentlichung von The Witness ist Grund genug für mich, den Artikel hier noch einmal zu veröffentlichen (zumal der alte Blog nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist).

Jonathan Blow ist Programmierer und Game Designer und war lange Zeit Autor für das Game Developer Magazine. Er studierte mehrere Semester Informatik an der Universität in Berkeley, beendete das Studium jedoch nicht. Er ist vor allem bekannt als Kritiker von MMORPGs wie „World of Warcraft“: Er wirft den Entwicklern dieser Spiele vor, die Spieler durch simple, Sucht erzeugende Belohnungsketten an das Spiel zu binden und so der Rolle von Spielen als Kulturgut (wie Bücher oder Filme) nicht gerecht zu werden. Dort sieht er eine gefährliche Entwicklung. Er setzt sich öffentlich auf Spielekonferenzen und Festivals dafür ein, dass die Entwickler neuartige und innovative Spiele entwickeln, um die Branche und ihre Anhänger weiter nach vorne zu bringen. Er verlangt Spiele mit „innovative, ethical and personal art.“. Abseits der Spieleentwickler-Person Jonathan Blow, ist nicht viel über ihn bekannt. Eine Sache jedoch ist, dass er Mitglied bei Giving What We Can ist. Dies ist eine vom Philosophen Toby Ord gegründete Gemeinschaft, deren Mitglieder sich lebenslang dazu verpflichtet haben, zehn Prozent ihres Einkommen zu spenden um die Weltarmut zu lindern.

Braid, mit welchem Blow das Independent Game Festival 2006 seinen Stempel aufdrückte und für das er viele Auszeichnungen erhielt, ist sein bekanntestes Spiel. Jedoch nicht sein erstes. Ich will dennoch zunächst kurz auf Braid eingehen, bevor ich auf ein paar seiner früheren Projekte und auch sein aktuelles Projekt eingehe. Das Spiel ist aufgemacht wie ein klassisch zweidimensionales Jump’n’Run und zeigt auf den ersten Blick viele Gemeinsamkeiten mit Super Mario Bros.. Die Spielfigur ist Tim, ein Männchen mit Anzug, roten Haaren und roter Krawatte. Tim kann laufen und springen, Leitern, Ranken und Gitter hoch- und entlangklettern, Schlüssel für Türen aufheben und mit herum tragen (aber nicht ablegen) und Schalter betätigen, um Plattformen zu bewegen; Gegner werden durch Draufspringen besiegt. Die Besonderheit liegt in der Fähigkeit, per Tastendruck die Zeit levelweit zurückzuspulen, und zwar beliebig oft, beliebig weit (bis zum Betreten des Levels) und in höheren Geschwindigkeiten. Auch das Vorspulen und Anhalten der Zeit ist möglich. Oftmals sind solche zeitverzerrenden Aktionen auch an Gegenstände innerhalb der Level geknüpft. Beispielsweise ist man in späteren Levels in Besitz eines Ringes, welcher ein Feld generiert, in dem keine Zeitmanipulation stattfindet. Ausserdem wichtig: Hat man die Zeit zurückgespult und lässt sie wieder normal laufen, so agiert der Schatten der Spielfigur erneut in gleicher Weise wie man es vor dem Zurückspulen gemacht hat – während man selber nun wieder frei agieren kann. Dies führt insgesamt zu bis dahin nicht gekannten Spielsituationen und zu sehr innovativen Rätseln. Erschienen ist Braid für die XBox360 und den PC.

Auch die früheren Spiele von Blow offenbaren schon seinen Drang, kreative und innovative Ideen in Software einfließen zu lassen. In dem Spiel Paint etwa besteht die Aufgabe darin, auf einer berührungssensitiven Oberfläche Gemälde zu malen und damit eine (computergesteuerte) Jury zu beeindrucken und die besten Bewertungen zu erhalten. Man erhält vorher vage Informationen zu den Vorlieben und Abneigungen der jeweiligen Prüfer und muss dann versuchen das Bild dementsprechend anzupassen.

Als zweites sei noch auf das Spiel Raspberry verwiesen. Dabei handelt es sich um eines der wenigen Spiele mit Sound und Musik als Haupt-Gameplay-Merkmal. Die Ursprungsidee war es, durch Rhytmen und Soundeffekte Emotionen beim Spieler hervorzurufen, die so zielführend sein können, dass der Rest des Spieles nicht unbedingt ausformuliert sein muss. Sound als Grafikersatz quasi. Laut Blow ist das Konzept „really hard to get“. Deshalb sollte man sich selber durch das Tutorial schlagen und das Spiel mal selber ausprobieren. Eine interessante Erfahrung allemal!

Kommen wir nun zum aktuellen Projekt von Blow, welches auf Grund des großen Erfolges von Braid um einiges größer aufällt als seine bisherigen Spiele. Es trägt den Namen The Witness und ist für Ende 2011 angekündigt [Ziel um knapp vier Jahre verpasst, würde ich sagen]. Dieses Spiel wird allem Anschein nach auch wieder sehr Puzzle-lastig sein [und wie!]. Der Spieler bewegt sich auf einer Insel in der First-Person-Perspektive. Überall auf der Insel verteilt sind blaue, rechteckige Flächen, mit welchen der Spieler interagieren kann [das gestaltet sich in der nun veröffentlichten finalen Version doch zum Glück etwas abwechslungsreicher]. Bisher wurden von The Witness nur Labyrinthe gezeigt – man muss also als Spieler in einer bestimmten Reihenfolge auf die Flächen treten, um so einen bestimmten Punkt zu erreichen [solche Rätsel gibt es immer noch, anbei ein Beweis-Screenshot].

The Witness Labyrinth

Für die späteren Rätsel soll dieses zentrale Rätselelement erneut mit Physik- und Zeitkomponenten sowie räumlichen Komponenten und einigen Black-Box-Rätseln angereichert werden und zu einem vielseitigen Rätselerlebnis führen [da hat er nicht zu viel versprochen]. Blow selbst sagt: „The point is the magic that happens in the player’s mind when he understands the subtle things that the mazes are saying – because the mazes aren’t just puzzles, they are lines of communication that aggregate, become more complex and eventually say surprising things.„. Ich finde, das klingt spannend und wird auf jeden Fall einen Blick wert sein. Ich hoffe allerdings, dass es mehr sein wird als ein Braid in 3D [das ist es in der Tat].

Die eben vorgestellten Spiele (bis auf Braid und The Witness) und noch ein paar weitere sind kostenlos auf der Prototypen-Seite von Jonathan Blows Homepage zu finden und herunterzuladen. Wie immer wünsche ich viel Spass beim Ausprobieren!

Wieder mal Diablo 3

Seit gestern ist der neue Diablo 3 Patch 2.4.0 auf den Live-Servern verfügbar; die fünfte Season beginnt morgen. Mich locken neue Patches und Seasons immer wieder vor den Rechner. Diesmal sind wieder einige interessante Änderungen dabei:

Greyhollow Island

Das neue Gebiet liegt in Akt V und ist direkt über einen Wegpunkt erreichbar. Greyhollow Island verfügt über komplett neue Umgebungsdesigns und Gegner, die jede Menge neue Gegenstände für einen bereit halten. Anders als noch im letzten Patch, hat dieses neue Gebiet diesmal keinen neuen Werkzeug-Gegenstand für das Lager versteckt.

Erweiterungen für vorhandene Gebiete

Bereits bekannte Gebiete werden vergrößert und bieten neue Aufgaben für Kopfgeldjäger. Die Ruinen von Sescheron bekommen den neuen Abschnitt „Eternal Woods“, Leorics Anwesen erhält den neuen Bereich „The Royal Quarters“.

Dungeon Sets

Wenn man eines seiner Klassen-Sets vollständig beisammen hat, kann man sich in Leorics Bibliothek einen Zugang zu einem maßgeschneiderten Set-Dungeon verschaffen. Davon gibt es laut Blizzard 24 verschiedene – jeder abgestimmt auf ein bestimmtes Set. Als Belohnung warten nicht etwa weitere Items, sondern Möglichkeiten zur kosmetischen Veränderung der getragenen Rüstung. Was genau das heißt, gilt es herauszufinden.

Aufwerten von Rifts

Als letzte große Änderung gibt es noch die Möglichkeit, Rifts durch die Ausgabe von Gold schwieriger zu machen und somit am Ende die Chance auf eine vierte Edelstein-Verbesserung zu haben. Gerade zu Beginn sehr sinnvoll.

Diese vier Änderungen und die zahlreichen neuen Rüstungsgegenstände und Waffen wecken wieder die Vorfreude in mir. Diablo 3 wird demnächst wieder angeworfen. Diesmal wähle ich vermutlich einen Mönch … glaube ich.

Zu Gast bei Schulz und Böhmermann

Heute Abend wird die erste Folge der neuen Talkshow der bildundtonfabrik ausgestrahlt: Schulz und Böhmermann ist der Nachfolger der 2012 beendeten Sendung Roche und Böhmermann. An dem Konzept einer siebziger Jahre Talkshow in der nur Wasser oder Whiskey getrunken werden darf und in der Rauchen ausdrücklich erwünscht ist, wurde festgehalten. Minimalistisches Bühnenbild und Gäste, die man normalerweise nicht zusammen in einer Sendung vermutet, stärken den Wiedererkennungswert. Dazu gibt es spitz formulierte Vorstellungstexte (erdacht und vorgetragen von Sibylle Berg) und provokante Fragen von den beiden Gastgebern Olli Schulz und Jan Böhmermann. Den noch aus der Sendung mit Charlotte Roche bekannten Zensurknopf, welcher bei Betätigung alle Aussagen der Talkgäste mit einem Piepton überlagerte, ist einem leicht komplizierteren System gewichen. Ich hoffe, das kann ich nun aus meinen Erinnerungen korrekt rekonstruieren: Jeder Talkgast (und auch die Moderatoren) haben eine begrenzte Anzahl von Karten, mit welchen sie die die letzten 30 (oder waren es 60?) Sekunden aus der Sendung einfach rausschneiden können oder aber die nächsten 30 (bzw. 60) für die Ausstrahlung überspringen. Der Clou: Die Talkgäste können die Karten gegeneinander ausspielen, da sie für die gesamte Sendung gültig sind. Die Gäste dieser Sendung sind Kollegah, Jörg Kachelmann, Anika Decker und Gert Postel.

Ich war bei der Aufzeichnung dieser Sendung im Publikum und bin gespannt, wie nun schließlich das aussieht, was über den Bildschirm flimmert. Denn es gab durchaus die ein oder andere Panne und auch die Benutzung der Vor- und Rückspul-Karten sorgte am Tisch und in der Regie teilweise für Verwirrung. Ich hoffe es wird nicht zuviel geschnitten, denn die Show war von vorne bis hinten sehr unterhaltsam, hatte eine Menge hitziger Diskussionen und auch das Publikum war ziemlich aufgeladen – vor allem scheideten sich die Geister am falschen Oberarzt Gert Postel. Von mir gibt es eine Guckempfehlung – ab 20:15 Uhr im Zweiten Deutschen Internet ;-).

Meine Videospiele des Jahres

2015 ist bald zu Ende; in alter Tradition präsentiere ich hier meine Videospiele des Jahres. Nachdem 2014 schon ein sehr gutes Spieljahr war, ist es mit diesem Jahr nicht anders. 2015 war prall gefüllt mit guten Titeln.

Platz 5 – The Book of Unwritten Tales 2
Ein Adventure aus deutschen Landen. King Art Games haben mit der Fortsetzung der Geschichte um Nate, Wilbur, Ivo und dem Vieh für mich ganz klar das beste klassische Adventure des Jahres abgeliefert. Solide Rätselkost, wunderbare Dialoge, stimmungsvolle Grafik – und genau die richtige Portion Selbstreferentialität und Humor. Wie der erste Teil, ist die Fortsetzung in einem Atemzug mit den alten Lucas Arts Klassikern zu nennen.

Platz 4 – The Witcher 3: Wild Hunt
Ein Rollenspiel mit gigantischen Ausmaßen und einem unüberblickbaren spielerischen Umfang. Die polnischen Entwickler CD Projekt RED haben damit ihr bisheriges Meisterstück abgeliefert. Sie haben die Schwächen der ersten Teile konsequent ausgemerzt und das Geschehen in eine riesige, wunderschöne Spielwelt gepackt ohne dabei das richtige Pacing und die Dramaturgie der Story aus den Augen zu verlieren. Ich habe gegen Ende die meisten Nebenquests links liegen gelassen, um überhaupt noch etwas anderes spielen zu können.

Platz 3 – Rocket League
Mit keinem anderen Spiel habe ich dieses Jahr mehr Zeit verbracht. Es kam aus dem Nichts und entwickelte sich zum Hit. Ein scheinbar simples Spielkonzept wurde hier technisch sauber umgesetzt. Dies und der Verzicht auf jedwede Art von In-Game-Käufen oder Mikrotransaktionen – das ist meine feste Überzeugung – machte das Spiel von Psyonix zum Multiplayer-Dauerbrenner, der noch immer regelmäßig von mir gespielt wird.

Platz 2 – Metal Gear Solid V: The Phantom Pain
Ja, es gab einige Sexismus-Aufreger, Streit zwischen Konami und Hideo Kojima und letztlich ein unvollendetes Spiel. Trotzdem bot kaum ein anderes Spiel dieses Jahr soviel spielerische Vielfalt: Basis aufbauen, Einheiten rekrutieren, Technologien erforschen, Basen infiltrieren, Beziehungen zu Begleitern aufbauen, etc. – das alles in einer großen Spielwelt eingebettet in eine klassische Metal Gear Story mit vielen Wendungen und Anspielungen auf andere Teile. Der Verzicht auf stundenlange Zwischensequenzen und die Konzentration auf das Gameplay tut diesem Spiel unglaublich gut. Darüberhinaus macht es Spaß, mit Gleichgesinnten über das Spielerlebnis zu diskutieren; dafür bietet The Phantom Pain nämlich mehr als genug Stoff.

Platz 1 – Bloodborne
Dark Souls trifft auf Lovecraft-Horror. Was als ein Souls-Spiel ohne Schild/Blocken begann, entwickelt sich zu einem eigenständigen Spiel mit solider Kampfmechanik und einem unverbrauchten Setting. Es ist Sucht erregend, die Geheimnisse der Stadt Yharnam, der Bestienjagd und der Blutbehandlung Stück für Stück zu enträtseln und dabei etwas noch viel größerem auf die Spur zu kommen. Die Story ist so geheimnisvoll wie faszinierend und trifft genau meinen Geschmack. Zusammen mit dem – entschuldigung – geilem Art Design und des, im Vergleich zu Dark Souls 2, noch weiter perfektioniertem Gameplays, erobert Bloodborne dieses Jahr bei mir unangefochten den ersten Platz der Spiele-Hitliste.

Honorable Mentions
Ebenfalls gut, aber nicht in die Top-5 aufgenommen: SOMA, Life is Strange, Fallout 4, Undertale, Splatoon, Warhammer – The End Times: Vermintide, Ori and the Blind Forest, Batman: Arkham Knight, The Talos Principle, Everybody’s Gone to the Rapture, Technobabylon, The Last Door (Season 2), Super Mario Maker, Cities: Skylines, Tearaway Unfolded, Yoshi’s Wooly World.

Biographie eines Raumfahrers

Die Star Citizen Alpha 2.0 hat vergangene Woche das Persistent Test Universe (PTU) verlassen und ist nun für jeden Vorbesteller zugänglich. Das funktioniert erstaunlich gut und macht schon jetzt unglaublich viel Spaß. Zeit für mich, die Sternenkarte und die Lore-Wikis zu wälzen, um mein Alter Ego mit etwas mehr Hintergrundgeschichte auszustatten:

Privileged to be born and raised on Earth, Desch was fascinated by science and space since his childhood. Late – after school and his studies in computer science – he left earth for the first time to work in the UEE Eastern Expansion Program on Terra as a maintenance engineer. Living in the outskirts of New Austin, he attended to dozens of exploration flights to the eastern sectors to earn a living.

After six years, the captain of his work-ship retired. Desch struggles with the new one and his overall aggressive attitude towards the Xi’An ships they regularly meet during exploration. After several disputes with him, Desch began planning to work as a freelancer. Now, on his 30th birthday, he has quit the job and works as a freelance salvager mostly travelling in the UEE-Xi’An border sectors between the systems Terra, Osiris and Indra.

With the rise of more and more syndicates and corporations flooding the known universe, the freelance work becomes nearly impossible. Desch therefore tries to stick loosely to a handful organisations and syndicates operating in the sector. An approach, which currently results in safe buyers for his salvage and made him wealthy enough to acquire a used Constellation Aquila.