Rocket League: Digitales Autoball

Ich befinde mich momentan im Sommerurlaub auf Balkonien und habe somit Zeit meinen Hobbies nachzugehen. So habe ich Anfang der Woche in Arkham Knight mit Batman nun alle Schurken bis auf den Riddler eingesperrt, Yoshi durch seine Woolly World begleitet, in Minecraft Feed the Beast einen Hexentempel gebaut und in Rocket League das wohl spaßigste Multiplayer Spiel der letzten Zeit gefunden.

Letzeres begeistert mich so sehr, dass ich hier eine Empfehlung aussprechen will. Wer Autoball von Stefan Raab kennt, dem ist das Spielprinzip nicht fremd: In wahlweise 1v1, 2v2, 3v3 oder 4v4 spielt ihr in virtuellen Stadien mit unterschiedlichen Wetter- und Lichtbedingungen Fußball mit Autos. Das geschieht hauptsächlich online, aber auch lokale Spiele im Splitscreen und Matches gegen eine (ordentliche) KI werden unterstützt. Gerade durch seine simple, aufs Wesentliche eingedampfte, Spielmechanik ist das Spiel „easy to learn but hard to master“: Springen, Seitwärtsrolle und Turbo (auf speziellen Feldern im Stadion aufladbar) sind die einzigen drei Features der Autos. Das Aussehen der Autos kann der Spieler selbst bestimmen; mit der Zeit schaltet er immer mehr Modelle und Decals frei. Die Eigenschaften der Autos sind aber immer gleich, was sehr angenehm ist. Ein Match dauert fünf Minuten, gewonnen hat das Team mit den meisten Toren. Sonderpunkte gibt es für einzelne Spieler durch Erzielen oder Vorbereiten eines Tores, Abwehren von Torschüssen und Siege mit besonders großer Tordifferenz. Es gibt ein Ladder-System, was auf Erfahrungspunkten basiert. Das Matchmaking funktioniert – soweit ich das bis jetzt beurteilen kann – sehr gut.

Ich bin wunschlos glücklich – seit Left 4 Dead und Trackmania hat mich kein Multiplayer-Spiel mehr so gefesselt :). Hinweis: Playstation Plus Abonnenten bekommen das Spiel momentan gratis.