Der Gruselfilm Der Babadook (Trailer) von Jennifer Kent heimst momentan viele Lorbeeren für ein frisches Setting und schon lange nicht mehr dargebotene Gruselmomente ein – ich war nach einer Nachtvorstellung gestern etwas enttäuscht. Der Film ist meiner Meinung nach nicht mehr als guter Durchschnitt – ich hatte hohe Erwartungen, denen er nicht gerecht wurde. Die erste Hälfte der Einführung des namensgebenden Buches und der Figur des Babadooks ist packend erzählt, danach verliert sich der Film jedoch in vielen Logiklöchern und viel schon mal Dagewesenem. Schon recht früh wird das Monster durch seine langen Auftritte entmystifiziert und verkommt am Ende komplett zur Witzfigur. Die Auflösung ist mau, Sound und Kameraeinstellungen jedoch top. Die schauspielerischen Leistungen der Mutter (Essie Davis) und vor allem ihres kleinen Sohnes (Noah Wiseman) wissen allerdings zu begeistern. Fans des Genres können sich den Film ruhig anschauen, für alle anderen ist er vermutlich nichts. Bei Letterboxd habe ich zwei von fünf Sternen vergeben.